26.03.18 22:00
Ü40 Damen werden Sudwestdeutscher Meister und qualifizieren sich für Deutsche Meisterschaft
von WANDA SCHIPLER



Nach gewonnener Hessenmeisterschaft stand für die SG Hochheim/Langen/Mainz die Südwestdeutsche Meisterschaft in Heidenheim an, ein Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft, bei dem zwei von drei Mannschaften weiterkommen.

Die Personalsituation war aufgrund Krankheit, Urlaub etc übersichtlich, aber kein Problem, denn die acht (teils im Partybus) angereisten Damen waren flexibel und voll motiviert. Die SG bestehend aus 2* Langen, 2*ASC Mainz (mit Neueinkauf Tanja Wegener) und 4* Hochheim (wobei Wanda Schipler auf die ungewohnte, aber knieschonende Trainerposition rückte) stellte sich auf 2 Spiele a 4 mal 7 Minuten ein.

Erster Gegner war Gastgeber Heidenheim, eine Mannschaft mit vielen bekannten Gesichtern aus Regional- und Bundesliga. Das Spiel begann....unfassbar furios - uns gelang einfach alles. Jeder Schuss ein Treffer, und bevor Heidenheim sich versah lag die SG schon 15:3 vorne.

Die Pause nach dem 1. Viertel half Heidenheim aus der Schockstarre, und Punkt für Punkt arbeiteten sie sich heran. Die SG glänzte nicht mehr wie anfangs, schaffte es aber immerhin einen 10 Punkte-Vorsprung bis 2 Minuten vor Schluss zu verwalten. Doch Heidenheim kämpfte, punktete, und dank einiger höchst merkwürdiger Schiri-Entscheidungen wäre es ihnen auch noch in den letzten Sekunden um ein Haar gelungen, das Spiel tatsächlich zu drehen. Aber eben nur fast, die SG rettete sich mit 34:31 ins Ziel, Spiel eins von zwei war eingetütet.

Nur 20 Minuten später begann Spiel 2 gegen die Spielgemeinschaft Saarland.

Mit dem Wissen, daß es einen eindeutigen Zusammenhang gibt zwischen Kondition und Trefferquote, nahmen wir uns vor, es diesmal nicht ganz so spannend zu machen.

Das gelang uns lange Zeit aber nur gefühlt. Zwar war man schnell in Führung und der Sieg schien nie gefährdet, aber wirklich absetzen konnten wir uns lange Zeit nicht. Kurz nach der Halbzeit waren es auf einmal nur noch 6 Punkte Vorsprung.

Wie wenig das im BB ist, haben wir spätestens im 1. Spiel gelernt, und so beschlossen wir in einer Auszeit diesmal cleverer zu spielen. Wir verzichteten bewusst auf den schnellen Punkt zugunsten eines sicheren und geduldigeren Spielaufbaus, um dann bei grõsseren Lücken entschlossener den Abschluss zu suchen. Diese Rechnung ging auf. Wir drehten richtig auf und mit geschlossener Mannschaftsleistung fiel ein Punkt nach dem anderen. Die Saarländerinnen, auch konditionsgeschwächt, konnten dem nichts mehr entgegensetzen, sodass der Sieg am Schluss mit 41:20 doch deutlich ausfiel.

Über Platz 1 bei den SW-deutschen Meisterschaften sowie über die Qualifikation zur DM im Juni freuen sich:

Silke Heger (3 gegen Heidenheim / 6 gegen SG Saarland) Susa Eick (8 / 12) Caroline Stegeman (2 / 6) Dagmar Gehlhaar (8 / 7), Melanie Lachner (3 / 3), Helga Lechte (8 / 3) Tanja Wegener (2 / 4)


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