25.09.18 16:43
Herren 1: Fürs Erste zu schnell...
von DANIEL KERNER

TG Hochheim 1 - SSV Geisenheim 63:83 (37:47)
Zum ersten Heimspiel der noch frischen Saison ging es gegen den aus der Bezirksliga abgestiegenen SSV Geisenheim.

Von Anfang an legten, leider etwas zur Verwunderung der ersten Mannschaft, die Gegner aus Geisenheim los wie die Feuerwehr, doch mit hoher Konzentration und ebenfalls hohem Tempo konnte so im ersten Viertel ein sehr ansehnliches und schnelles Spiel beobachtet werden. Beide Mannschaften spielten gefühlt von Anfang an am Limit und zelebrierten ein Run and Gun wie es im Buche steht, mit beeindruckender Präzision. Sodass nach dem ersten Viertel 26:23 für Hochheim auf dem Scoreboard angezeigt wurde.
Im zweiten Viertel verließ die Hawks aber scheinbar schon etwas das Wurfglück und Geisenheim drehte das Spiel zum Halbzeitstand von 37:47.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam man mit neuem Elan und dem Vorhaben aus der Kabine wie im ersten Viertel nochmal alles aufs Parkett zu schmeißen. Die Gegner schienen aber mindestens genauso motiviert und hielten das Tempo weiterhin enorm hoch. Überdies sank zu keinem Zeitpunkt die Quote der Gegner, vor allem von der Dreilinie bereiteten sie der Defense ein ums andere mal den Jungs von Coach Andy Probleme, sodass auch mal auf Zone umgestellt wurde. Diese Umstellung sorgte zwar durchaus etwas für Entlastung und längere Angriffe der Geisenheimer, die dadurch nicht mehr so schnell zum Abschluss kamen, die Quote der Hawks sank leider schon von Viertel zu Viertel, sodass ein ums andere mal der Ball nicht so recht durch die Reuse flutschen wollte, selbst wenn die Würfe, vor allem von aussen, gut herausgespielt wurden.

Und so kam es wie es kommen musste, Geisenheim drückte weiter und Hochheim hielt irgendwann nicht mehr so Stand wie es der Wille und das Potenzial eigenlich hätten hergegeben. Im Endeffekt verloren die Hawks in einem sehr hart umkämpften und vor allem im ersten Durchgang noch von beiden Seiten schnell geführtes Spiel nach und nach etwas den Bezug bzw vielleicht auch die Kondition um die ersten wirklich guten Ansätze auch bis zum Ende durchhalten zu können mit 63:83.

Doch ebenso wie die Saison ist der Kader nach einigen Umbaumaßnahmen noch sehr Neu zusammen, sodass sicher im Laufe der Saison, wenn man eingespielt ist und alle Zahnräder langsam ineinander greifen noch einiges erwarten kann.

Es spielten: Markus Heinze 7 (1/4FW), Jumawi Zakaria 9 (4/4FW, 1-3er), Daniel Kerner 1 (1/2FW), Christian Herrmann 21 (1/5FW, 2-3er), Phillip Haacke 4, Florian Westedt 3 (1/2 FW), Oli Schäfer 10 (2 3er), Lukas Braun 3 (1 3er), Björn Bopp

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