28.05.19 15:13
Und es gibt ihn doch!
von SONJA MAX



Ü40 Damen der SG Hochheim/Langen/Mainz holt Bronze bei der DM

Die Hochheimer Ü40-Damen spazierten im Wald umher.
Da kam die Ü40 DM in Hagen, das freute sie sehr.
Auf geht´s ihr Mäuse, machen wir uns auf die Reise.
Vielleicht gibt es dort Medaillen oder wenigsten Götterspeise.
Schrecklich nett ging es los, nur wenige sagten nein,
sie mussten zum Mittag bei ihren Kindern sein.
So waren sie neun aus Hochheim, Mainz, Langen, halt da und hier,
das kennst du nicht, dann erzähl ich es dir.
Sie sind schrecklich nett und schrecklich erfahren
Und spielen Basketball in allen Lebenslagen.
Auf wen trafen sie als Erstes denn!
Auf Osnabrück, die muss man kenn`.
Ein Sieg sollte her, das wäre fein,
aber volle Spielzeit musste es leider sein.
Sie gaben alles und wechselten flugs,
so kam es wie es kommen muss.
Die Gegnerinnen hielten dagegen, aber wir trafen so oder so,
der erste Sieg (67:45) stand dann fest, das machte sie froh.
In der kurzen Pause gingen sie weiter umher,
das sahen die Gegnerinnen aus Rott und freuten sich sehr.
Sie wussten um unseren Sieg und gaben uns nur eine kleine Rast,
dann wurde schon wieder über die volle Spielzeit weiter gemacht.
Wären die Mädels jünger, wären sie vielleicht froh,
doch jetzt würden sie lieber langsam machen, so oder so.
Aber es fragt ja keiner, also spielten sie hier,
gegen unglaublich starke Frauen, das sag ich dir.
Die Gegnerinnen schossen gleich einige Dreier, klauten den Ball,
wir sahen eine Niederlage wie im freien Fall.
Aber wer wären die Rhein-Main-Mädels denn,
wenn sie aufgäben, so kann man sie nicht kenn`.
Es wurde spannender, man ordentlich Daumen drücken muss,
aber kein Sieg (46:61), kein Finale, kein Zuckerguss.
Aber gekämpft. Spiel um Bronze erreicht. Juchhu! Juchhu!
Fort war die schlechte Laune auch fast im Nu.
Jetzt kam der vergnügliche Teil der Meisterschaft in Hagen,
von dem wir euch kaum zu erzählen wagen.
Darum bleibt es geheim, nur soviel –
die Party hinter der Scheibe, also nebenan, uns auch gefiel.
Am nächsten Tag dann gingen wir weiter in Hagen umher,
eine Medaille gegen Bayern, das gefiele uns wohl sehr.
Aber davor hieß es, raus aus dem Nest,
wir feiern auf dem Feld noch ein Basketballfest.
Wie lieb von den Süddeutschen, wir danken euch sehr,
es wurde ein gutes Spiel, wir können es doch, seht her!
Schon bald war klar, die Medaille ist drin.
Dafür liefen wir, gaben alles, her und hin.
Ein glückliches Ende, was fürchteten wir uns so?
Es gibt doch gar nicht, den … OHO!
Medaillenbehangen, mit Schmerzen im Knie, aber auch anderswo
fuhren wir heimwärts, kamen gut an und waren echt froh!
Danke an alle Unterstützer*innen fürs dabei sein
in Hochheim, Langen und Mainz.
Auch, kommt mir gerade in den Sinn,
und vor allem an „die Basketballerin“!

Es spielten und „fürchteten“ so
alle gleich Genannten und auch der Grüffelo:

Shannon Bertz-Dufffy (4), Silke Heger (18), Gaby Jandova (53), Melanie Lachner (28), Helga Lechte (10), Sonja Max (7), Susi Ramp (16), Wanda Schipler (10), Tanja Wegener (24)

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