04.06.19 22:17
WU10: 6 Hawks-Mädels beim Girls-Minifestival in Heidelberg
von FRANK KRAUSE / DBB



Ida, Line, Liv, Isabella, Sophia und Antonia beim Minifestival



Liv und Isabella (1. Reihe) mit Nationalspielerin Luisa Geiselsöder und Bundestrainer Stefan Mienack

Ein aufregendes langes Wochenende verbrachten die WU10-Mädchen Antonia, Ida, Isabella, Line, Liv und Sophia beim Mädchen-Mini-Festival in Heidelberg. Neben dem Basketball-Sport stand das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund. Höhepunkt für alle war der Besuch des WU19-Länderspiels gegen China sowie der anschließende Besuch der Nationalmannschaft auf dem Festivalgelände mit gemeinsamen Grillen, Bumpspielen und Autogramme geben.

Hier der Bericht von der DBB-Seite:

Mädchen-Minifestival in Heidelberg

Anlässlich des Länderspiels der weiblichen U19-Nationalmannschaft fand vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 ein Minifestival der Deutschen Basketballjugend für Mädchen statt. Zum zweiten Mal nach dem Festival in Marburg 2018 wurde ein solches Mädchen-Minifestival durchgeführt und fand mit 70 Mädchen aus fünf Landesverbänden erneut guten Anklang. Gastgeber waren die SG Heidelberg-Kirchheim, TSG Ziegelhausen und KuSG Leimen, das Festival wurde darüber hinaus auch vom Basketball-Verband Baden-Württemberg unterstützt.

Bei bestem Wetter am Sportzentrum Süd trafen am Freitagnachmittag die Gruppen ein und die meisten Kinder zog es gleich nach dem Einchecken auf das große „alla hopp!“-Freiluftspielgelände direkt an der Halle. Nach dem Abendessen ging es dann an die Bälle und die Festivalteams wurden in einer U12- und einer U10-Kategorie aufgeteilt. In diesen Teams, die die Namen der Nationalspielerinnen bekommen hatten, ging es dann am Samstag auch ins Festivalturnier. Nach dem Mittagessen am Samstag folgte die aktive Mittagspause. Mit Unterstützung der pronova BKK gab es einen Ernährungsworkshop, bei dem Lebensmittel mit der Ernährungsampel bewertet wurden und sich die Kinder frische Smoothies mischen konnten. Beides wurde von Ernährungsfachkräften angeleitet. In einem zweiten Workshop konnten die Kinder Fanartikel für den anschließenden Besuch des U19-Länderspiels basteln. Der dritte Workshop fand wenig überraschend auf dem „alla hopp!“-Spielplatz statt. Alle Mädchen absolvierten alle drei Workshops und von der pronova BKK gab es für alle noch eine Frühstücksbox für die Schule.

Am späten Nachmittag ging es dann mit Bussen, deren Nutzung der Basketball-Verband Baden-Württemberg ermöglicht hatte, zum Olympiastützpunkt, um das Länderspiel gegen China live zu erleben. Die Mädchen formten einen eigenen deutschen Fanblock und setzten die gebastelten Fanartikel intensiv ein.

Die Begeisterung war natürlich riesig, als zum abendlichen Grillen an der Festivalhalle in Kirchheim das gesamte deutsche Team mit Bundestrainer Stefan Mienack eintraf und die deutschen Spielerinnen sich zum Essen zu den Kindern gesellten. Zahllose Autogramme wurden geschrieben, Fragen gestellt und Erinnerungsfotos gemacht. Auch der eine oder andere Ball wurde in der Halle noch geworfen und das Team nahm sich ausgiebig Zeit für die Minis, bevor es zurück zum Olympiastützpunkt aufbrach.

Am letzten Tag gab es dann noch ein 3×3-Turnier, das auf den Freiplätzen an der Halle stattfand. Mit ausreichend Sonnenschutz und Wasser ausgerüstet gaben die Mädchen bei strahlendem Sonnenschein nochmals richtig Gas. Für viele war es der erste Kontakt mit der neuen Spielform.

Am Ende waren alle Mädchen Siegerinnen und bekamen neben einer Erinnerungsmedaille und einer Urkunde zusätzlich zu ihrem Festivaltrikot noch einen eigenen Basketball und einen DBB-Sportbeutel. Mädchen, Trainerinnen und Trainer und Eltern waren sich am Ende einig, dass dieses Format des reinen Mädchen-Minifestivals eine runde Sache für alle war und weiter angeboten werden sollte. Auch der Minireferent im DBB-Jugendausschuss, Peter Wüllner, ordnete das Festival entsprechend ein: “Wir erleben bei diesen Festivals, dass sich viele Mädchen ganz anders verhalten als in einer gemischten Gruppe und dementsprechend auch mehr davon profitieren können. Zudem ist es uns wichtig, dass die Mädchen unsere weiblichen Top-Athletinnen kennenlernen und sich darunter eigene Vorbilder suchen können.“

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