01.04.19 20:37
Ü50 Herren verpassen Qualifikation zur deutschen Meisterschaft knapp
von GEORG MESCH



Nachdem die Ü50-herren der TG Hochheim Hawks in Spielgemeinschaft mit dem BC Darmstadt im letzten Jahr noch beim Finalturnier um die deutsche Meisterschaft dabei waren, sind sie in diesem Jahr im Halbfinale beim Qualifikationsturnier ausgeschieden.

Am Sonntag wurde das Südwestdeutsche Qualifikationsturnier für die deutsche Meisterschaft der Ü50-Herren in Bad Dürkheim an der Weinstraße mit 6 Mannschaften ausgetragen. Neben der Spielgemeinschaft aus Hochheim und Darmstadt, traten der Gastgeber TV Bad Dürkheim/Bad Bergzabern, TuS Hornau, HTG Bad Homburg, SG TV Langen / Eintracht Frankfurt und SG TSG Wiesloch / KuSG Leimen an. In der Vorrunde wurde in zwei Dreier-Gruppen und mit verkürzter Spielzeit von 2 x 10 Minuten gespielt.

Im ersten Spiel der Hochheim Hawks ging es gegen die Spielgemeinschaft TSG Wiesloch und KuSG Leimen. Diese Mannschaft war den Hochheimern nur teilweise von der Ü40-Deutschen Meisterschaft von 2016 in Hochheim durch den überragenden 2. Platz bekannt. Im Spiel gegen diese Auswahl lief bei den Hochheimern in der ersten Halbzeit fast gar nichts zusammen, so dass man zum Seitenwechsel 5:17 zurück lag. Im zweiten Abschnitt wurde auf Manndeckung umgestellt und so kämpften sich die Hochheimer dann auf 5 Punkte bis 2 Minuten vor Schluss ran, aber am Ende reichte es dann doch nicht zum Sieg. Endstand: 26:40.

Gegen die HTG Bad Homburg lief es dann von Anfang an besser und besonders die Schützen trafen auch von Außen, und die Manndeckung sorgte für Sicherheit unter dem eigenen Korb. Kontinuierlich wurde vom Halbzeitstand 23:14 bis zum Endstand von 37:28 der Vorsprung ungefährdet gehalten.

Damit war das Halbfinale erreicht. Hier warteten alte Bekannte, SG TV Langen / Eintracht Frankfurt, gegen die man schon im Vorjahr die Quali gespielt hatte und die die Hochheimer zur Deutschen Meisterschaft 2018 begleitet hatten und mit Platz 9 nur 4 Plätze besser als SG Hochheim/Darmstadt abgeschnitten hatten. SG Langen / Frankfurt hatte sich In der anderen Dreiergruppe nach harten Kampf gegen die Gastgeber als Gruppensieger durchgesetzt hatten. Nach 5 intensiven Minuten lag Hochheim mit 14:12 in Führung, und über 18:19 und einem kleinen Durchhänger ging es dann mit 18:23 in die Pause. Die zweite Halbzeit ging sehr ausgeglichen weiter: Hochheim erspielte sich zur Mitte der 2. Halbzeit die knappe Führung 28:27 und lag auch 2 Minuten vor Schluss nur mit 30:31 zurück. Die Überraschung gegen die natürlich mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Rainer Greunke angetreten Langener lag in der Luft. Nach unglücklichen und viel diskutierten Schiedsrichterentscheidungen in den letzten 2 Minuten wurde das Spiel dann doch mit 30:39 abgegeben und die SG Langen /Frankfurt zog ins Finale ein und hatte sich damit für die DM qualifiziert.

Im anderen Halbfinale unterlagen die Gastgeber der SG Wiesloch / Leimen, die damit auch bei der DM in Freiburg im Mai dabei sein werden.

Das Finale gewannen die Hessen gegen die Nordbaden.

Im bedeutungslosen Spiel um Platz 3 besiegte der Gastgeber SG Bad Dürkheim / Bad Bergzabern die Hochheimer deutlich mit 45:17.

Im Spiel um Platz 5 gewann HTG Bad Homburg gegen die TuS Hornau.

Insgesamt hat das Turnier Spielern wie Trainer Spaß gemacht, auch wenn es von 10 Uhr morgens bis fast 20 Uhr abends einer langer und kräftezehrender Tag war und der nach einer Grippe noch rekonvaleszente Schorsch Weber kaum einsetzbar war. In Bad Dürkheim hat man alte Bekannte von früher und besonders aus den Quali- und End-Turnieren der Vorjahre wiedergetroffen, und nicht zuletzt hatten sich auch ein paar Bad Homburger Spieler immer wieder montags zum Altherrentraining in Hochheim eingefunden. Für das nächste Jahr wollen die Hochheimer und Darmstädter dann in der Vorbereitung wieder mehr Spielsysteme einstudieren, so dass ein Fehlstart wie im ersten Spiel vermieden werden kann und endlich mal ein Sieg gegen den TV Langen gelingt.

Es spielten:

Frank Krause 13/11/9/0, Michael Schröder 1, Georg Mesch 2/3/2/2, Mike Erlenbach (DA) 0/4/5/2, Martin Jung 2/9/4/2, Rabanus Diehl (DA) 2/3, Henrik Neunhöffer, Jürgen Henzler (DA) 2/2, Harm Henning Schäfer (DA) 5/7/2/2, Georg Weber 4, Kai Parreidt (DA) 2/0/2/6, Trainer Stefan Lehr.

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